Hallo allerseits,
ich fange mal mit den ersten drei Bildern von der Foren-Exkursion an. Erst mal eine der ca. drei Arten von Schwielen-Löwenzähnen, welche uns Artur gezeigt hat:
Dann eine für mich sehr ungewöhnliche Taubnessel vom Friedhof Bischofsheim:
Und schließlich ein Fingerkraut mit graufilzigen Blättern. Da muss ich nochmals nach dem Namen fragen. Ist das Potentilla cinerea subsp. incana oder eine andere Sippe?
Ich bin dann mal gespannt auf weitere Bilder von den anderen Exkursionsteilnehmern!
Viele Grüße und nochmals vielen Dank für die Organisation
Robert
Bilder von der Foren-Exkursion vom 26.4.
Bilder von der Foren-Exkursion vom 26.4.
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- eine graufilzige Fingerkraut-Art
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- Anagallis
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Re: Bilder von der Foren-Exkursion vom 26.4.
Ja, genau, auch Potentilla incana genannt und anscheinend zur Zeit als Unterart bei cinerea eingemeindet.
Dominik
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Re: Bilder von der Foren-Exkursion vom 26.4.
Bilder habe ich keine gemacht, aber den Exkursionsplan.
1) 10 Uhr Treffen 500 m nördlich des Ortsausgangs Bickenbach, Besuch des NSG mit dem sperrigen Namen "Kalksandkiefernwald bei Bickenbach, Pfungstadt und Seeheim-Jugenheim": Taraxacum lacistophyllum, Taraxacum tortilobum, Linum perenne (knospend), Phleum arenarium und vielerlei andere Sandspezialisten.
2) Kurze Fahrt 1 km nach Norden zur "Eisengrube" an der B3.
Linaria dalmatica (vegetativ)
untypisch aussehende Potentilla cinerea subsp. incana
3) Nach zehn Minuten Fahrt Besuch der Stromtrasse "Weißer Berg" mit vor wenigen Jahren künstlich angelegten Sanddünen. Neben Viola rupestris fanden wir dort Carex ericetorum und Carex caryophyllea, die vor Ort verglichen werden konnten. Noch nicht blühend, aber mit charakteristischen Grundblättern waren Seseli libanotis, Oreoselinum nigrum (= Peucedanum oreoselinum) und Seseli annuum zu besichtigen. Dort gibt es auch einen großen Bestand Stipa pennata, der kurz vor der Blüte steht. Auf dem Rückweg zu den Fahrzeugen fanden wir ein erstes Linum perenne mit zwei Blüten. Mehr Ausmerksamkeit zog jedoch Taraxacum prunicolor (= T. bellicum) auf sich. Ein Lebendexemplar Potentilla cinerea subsp. incana wurde für für genetische Analysen gesammelt (unweit des Locus Typicus).
4) Östlich von Darmstadt-Eberstadt liegt das NSG "Kermesbellen und Lerchenberg". Dort waren wir vor allem auf der Suche nach Veronica triloba und V. praecox. Die extreme Dürre im April hat die Pflanzen bereits alle abgetötet. Schlüssige Beweise für V. triloba konnten wir darum nicht finden. Sehr erfreulich war der Fund vieler hundert Jungpflanzen von Nigella arvensis. Jedoch steht zu befürchten, daß die Pflanzen fast alle vor der Blüte eingehen, wenn es nicht bald wieder regnet. (Ein Kollege schlug auf der Exkursion nach, daß es dort im April nur etwas mehr als 9 Liter pro Quadratmeter Niederschlag gab). Das wäre ein sehr großer Schaden für die Samenbank.
5) Auf dem Friedhof Bischofsheim fanden wir schließlich Lamium hybridum in wenigen Exemplaren. Dieses war für die meisten Teilnehmerinnen ein Erstfund.
Dort löste sich die Exkursionsgruppe dann auf.
1) 10 Uhr Treffen 500 m nördlich des Ortsausgangs Bickenbach, Besuch des NSG mit dem sperrigen Namen "Kalksandkiefernwald bei Bickenbach, Pfungstadt und Seeheim-Jugenheim": Taraxacum lacistophyllum, Taraxacum tortilobum, Linum perenne (knospend), Phleum arenarium und vielerlei andere Sandspezialisten.
2) Kurze Fahrt 1 km nach Norden zur "Eisengrube" an der B3.
Linaria dalmatica (vegetativ)
untypisch aussehende Potentilla cinerea subsp. incana
3) Nach zehn Minuten Fahrt Besuch der Stromtrasse "Weißer Berg" mit vor wenigen Jahren künstlich angelegten Sanddünen. Neben Viola rupestris fanden wir dort Carex ericetorum und Carex caryophyllea, die vor Ort verglichen werden konnten. Noch nicht blühend, aber mit charakteristischen Grundblättern waren Seseli libanotis, Oreoselinum nigrum (= Peucedanum oreoselinum) und Seseli annuum zu besichtigen. Dort gibt es auch einen großen Bestand Stipa pennata, der kurz vor der Blüte steht. Auf dem Rückweg zu den Fahrzeugen fanden wir ein erstes Linum perenne mit zwei Blüten. Mehr Ausmerksamkeit zog jedoch Taraxacum prunicolor (= T. bellicum) auf sich. Ein Lebendexemplar Potentilla cinerea subsp. incana wurde für für genetische Analysen gesammelt (unweit des Locus Typicus).
4) Östlich von Darmstadt-Eberstadt liegt das NSG "Kermesbellen und Lerchenberg". Dort waren wir vor allem auf der Suche nach Veronica triloba und V. praecox. Die extreme Dürre im April hat die Pflanzen bereits alle abgetötet. Schlüssige Beweise für V. triloba konnten wir darum nicht finden. Sehr erfreulich war der Fund vieler hundert Jungpflanzen von Nigella arvensis. Jedoch steht zu befürchten, daß die Pflanzen fast alle vor der Blüte eingehen, wenn es nicht bald wieder regnet. (Ein Kollege schlug auf der Exkursion nach, daß es dort im April nur etwas mehr als 9 Liter pro Quadratmeter Niederschlag gab). Das wäre ein sehr großer Schaden für die Samenbank.
5) Auf dem Friedhof Bischofsheim fanden wir schließlich Lamium hybridum in wenigen Exemplaren. Dieses war für die meisten Teilnehmerinnen ein Erstfund.
Dort löste sich die Exkursionsgruppe dann auf.
Dominik
Re: Bilder von der Foren-Exkursion vom 26.4.
Dann mache ich mal weiter mit einem der anderen vorgestellten Schwielen-Löwenzähne, Taraxacum lacistophyllum, dem Geschlitztblättrigen Löwenzahn.
Und weiter mit Viola rupestris, dem Sand-Veilchen und Vicia lathyroides, der Platterbsen-Wicke
Auch von mir ein herzlichen Dank für die Organisation der Exkursion, das sollte man wiederholen!
LG
Jutta
Und weiter mit Viola rupestris, dem Sand-Veilchen und Vicia lathyroides, der Platterbsen-Wicke
Auch von mir ein herzlichen Dank für die Organisation der Exkursion, das sollte man wiederholen!
LG
Jutta