Maltus hat geschrieben: ↑So Apr 26, 2026 8:27 pm
eigentlich wolle ich im Ringpark nach Ficaria calthifolia suchen, das Michael vor wenigen Jahren dort gefunden hat
Fairerweise muss man sagen, dass die Entdeckung bzw. die korrekte Identifikation von Detlev Drenckhahn war, der das auch im Forum Geobotanicum publiziert hatte und mir später mal vor Ort die Art zum Photographieren gezeigt hat (auch den Hybriden, den er damals noch als "Typ II" bezeichnete). Das war wenige Meter vor der Tür von Drenckhahns Institut. Seither scheint sie aber dort verschwunden zu sein, ich habe sie u.a. mit Dominik an diesen Stellen nicht wiedergefunden.
Übrigens gibt es auf der Südseite des Ringparks zwischen Hecke und Straße (Röntgenring) eine große Population Asperugo procumbens, die größte, die ich kenne (49,80000/9,92876).
4.5.2026
Hallo,
wieder nichts Neues gefunden auf dem Campingplatz Ebing, Oberfranken, MTB 5931-34. Ich fürchte, die Wohnmobile (vor allem aus den Niederlanden) haben etwaige Diasporen auf dem Weg durchs Land schon verstreut, bis sie hier gelandet sind (die Grenze zu Tschechien wäre näher, aber von dort kommt kein Mensch).
Dafür habe ich herausgefunden, dass Vicia grandiflora, von der ich geglaubt hatte, sie hätte nur als Böschungsansaat Verwendung, rund um Ebing weit verbreitet ist: auf Wiesen, an Wegrändern und Ackerrainen, in Gräben.
Freundliche Grüße
Georg
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Vicia grandiflora 1_Ebing_2026-05-04.jpg
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Maltus hat geschrieben: ↑Mo Mai 04, 2026 4:57 pm
Dafür habe ich herausgefunden, dass Vicia grandiflora, von der ich geglaubt hatte, sie hätte nur als Böschungsansaat Verwendung, rund um Ebing weit verbreitet ist: auf Wiesen, an Wegrändern und Ackerrainen, in Gräben.
Noch so eine Stelle, wo sie mittlerweile richtig häufig geworden ist und auch in feuchte ruderale Hochstaudenfluren übergreift, ist am Südende des NSG Kranzer bei Großlangheim. Das ist in der Gegend von Schwarzach am Main.
22.5.2026
Hallo,
dieses Jahr feiern wir in Augsburg "100 Jahre Naturschutzgebiet Stadtwald Augsburg", und zur Woche der Artenvielfalt sind wir vom Naturwissenschaftlichen Verein für Schwaben durch den Landschaftspflegeverband Augsburg aufgerufen, das rund 2.200 Hektar große Areal zu kartieren. Ein paar Kollegen und ich übernehmen die Gefäßpflanzen, kartiert werden aber auch Moose, Flechten, Falter, Käfer, Libellen, Vögel, etc. Hier ein paar Eindrücke der ersten beiden Kartierungstage.
Freundliche Grüße
Georg