24.08.2026
Hallo,
an meinen ersten Xanthium-Fund dieser Tage am Rheinufer in Köln bin ich leider sehr unbedarft herangegangen. Zahlreiche Exemplare an der Uferlinie zwischen Hohenzollern- und Zoobrücke. Gerne auch die Beute von Cuscuta campestris. Ich denke, es handelt sich um die in der Region wohl häufigste Xanthium-Art Xanthium orientale var. saccharatum (FG) bzw. Xanthium saccharatum (Flora von Bayern). Geben die Bilder genug her, um die Pflanzen identifizieren zu können?
Freundliche Grüße
Georg
Xanthium
Forumsregeln
Bitte immer den Fundort (Land, Stadt, Habitat etc.) und das Funddatum angeben. TIPP: Je mehr Detailbilder ihr von einer Pflanze zeigt, also zum Beispiel Gesamtaufnahme der Pflanze, Blatt + Blüte von oben und unten, Stängel unten + oben, Früchte oder weiteres, desto größer ist der Bestimmungserfolg im Forum.
Bitte immer den Fundort (Land, Stadt, Habitat etc.) und das Funddatum angeben. TIPP: Je mehr Detailbilder ihr von einer Pflanze zeigt, also zum Beispiel Gesamtaufnahme der Pflanze, Blatt + Blüte von oben und unten, Stängel unten + oben, Früchte oder weiteres, desto größer ist der Bestimmungserfolg im Forum.
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Kraichgauer
- Beiträge: 2383
- Registriert: Mi Jun 22, 2022 10:18 pm
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Re: Xanthium
Also saccharatum ist es nicht, da sind die Hülldornen doch deutlich zu lang und zu dicht dafür. Also albinum, riparium oder italicum, aber italicum ist ja in D extrem selten und die Hülldornen sind alle gekrümmt, und bei riparium sind sie fast alle ungekrümmt. Spricht also alles für albinum, die auch am Rhein gar nicht selten ist. (Das mit den Häufigkeitsangaben in den Floren und Verbreitungskarten ist unzuverlässig und geht oft auf Bestimmungsprobleme zurück.)
Außerdem ist gar nicht gesagt, ob wirklich alles da dieselbe Varietät ist! Ich beziehe mich vor allem auf Bild 4, das m.E. albinum darstellt.
Im Übrigen finde ich wirklich, dass man die ganze Gruppe als Varietäten von orientale führen sollte, wie es ja auch in der Genetik herauskommt. Eine "Art" nur aufgrund von Krümmungen der Hülldornen abzugrenzen, erscheint tatsächlich zu extrem. Da es Übergänge gibt, ist auch das Auftreten von unbestimmbaren Exemplaren erklärbar.
Gruß Michael
Außerdem ist gar nicht gesagt, ob wirklich alles da dieselbe Varietät ist! Ich beziehe mich vor allem auf Bild 4, das m.E. albinum darstellt.
Im Übrigen finde ich wirklich, dass man die ganze Gruppe als Varietäten von orientale führen sollte, wie es ja auch in der Genetik herauskommt. Eine "Art" nur aufgrund von Krümmungen der Hülldornen abzugrenzen, erscheint tatsächlich zu extrem. Da es Übergänge gibt, ist auch das Auftreten von unbestimmbaren Exemplaren erklärbar.
Gruß Michael