24.08.2026
Hallo,
an meinen ersten Xanthium-Fund dieser Tage am Rheinufer in Köln bin ich leider sehr unbedarft herangegangen. Zahlreiche Exemplare an der Uferlinie zwischen Hohenzollern- und Zoobrücke. Gerne auch die Beute von Cuscuta campestris. Ich denke, es handelt sich um die in der Region wohl häufigste Xanthium-Art Xanthium orientale var. saccharatum (FG) bzw. Xanthium saccharatum (Flora von Bayern). Geben die Bilder genug her, um die Pflanzen identifizieren zu können?
Freundliche Grüße
Georg
Xanthium
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Bitte immer den Fundort (Land, Stadt, Habitat etc.) und das Funddatum angeben. TIPP: Je mehr Detailbilder ihr von einer Pflanze zeigt, also zum Beispiel Gesamtaufnahme der Pflanze, Blatt + Blüte von oben und unten, Stängel unten + oben, Früchte oder weiteres, desto größer ist der Bestimmungserfolg im Forum.
Bitte immer den Fundort (Land, Stadt, Habitat etc.) und das Funddatum angeben. TIPP: Je mehr Detailbilder ihr von einer Pflanze zeigt, also zum Beispiel Gesamtaufnahme der Pflanze, Blatt + Blüte von oben und unten, Stängel unten + oben, Früchte oder weiteres, desto größer ist der Bestimmungserfolg im Forum.
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Kraichgauer
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Re: Xanthium
Also saccharatum ist es nicht, da sind die Hülldornen doch deutlich zu lang und zu dicht dafür. Also albinum, riparium oder italicum, aber italicum ist ja in D extrem selten und die Hülldornen sind alle gekrümmt, und bei riparium sind sie fast alle ungekrümmt. Spricht also alles für albinum, die auch am Rhein gar nicht selten ist. (Das mit den Häufigkeitsangaben in den Floren und Verbreitungskarten ist unzuverlässig und geht oft auf Bestimmungsprobleme zurück.)
Außerdem ist gar nicht gesagt, ob wirklich alles da dieselbe Varietät ist! Ich beziehe mich vor allem auf Bild 4, das m.E. albinum darstellt.
Im Übrigen finde ich wirklich, dass man die ganze Gruppe als Varietäten von orientale führen sollte, wie es ja auch in der Genetik herauskommt. Eine "Art" nur aufgrund von Krümmungen der Hülldornen abzugrenzen, erscheint tatsächlich zu extrem. Da es Übergänge gibt, ist auch das Auftreten von unbestimmbaren Exemplaren erklärbar.
Gruß Michael
Außerdem ist gar nicht gesagt, ob wirklich alles da dieselbe Varietät ist! Ich beziehe mich vor allem auf Bild 4, das m.E. albinum darstellt.
Im Übrigen finde ich wirklich, dass man die ganze Gruppe als Varietäten von orientale führen sollte, wie es ja auch in der Genetik herauskommt. Eine "Art" nur aufgrund von Krümmungen der Hülldornen abzugrenzen, erscheint tatsächlich zu extrem. Da es Übergänge gibt, ist auch das Auftreten von unbestimmbaren Exemplaren erklärbar.
Gruß Michael
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Re: Xanthium
Hast Du die Seide auch entsprechend dokumentiert? In der Gegend kommt auch Cuscuta gronovii in Frage.
Dominik
Re: Xanthium
Hallo Michael,
vielen Dank für deine Erläuterungen! Das habe ich eben auch mit unbedarft gemeint: Mir ist überhaupt nicht in den Sinn gekommen, dass das vor Ort verschiedene Arten sein könnten. Für mich schien das auf einer Länge von ca. 500 Metern ein einheitlicher Bestand zu sein.
@Dominik: Ich denke schon C. campestris. Ich hatte durchaus C. gronovius im Sinn, die hätte ich gerne mal gesehen. Auf den Fotos habe ich aber nur gleich lange Griffel entdeckt. Aber das wird eine eigene Anfrage.
Freundliche Grüße
Georg
vielen Dank für deine Erläuterungen! Das habe ich eben auch mit unbedarft gemeint: Mir ist überhaupt nicht in den Sinn gekommen, dass das vor Ort verschiedene Arten sein könnten. Für mich schien das auf einer Länge von ca. 500 Metern ein einheitlicher Bestand zu sein.
@Dominik: Ich denke schon C. campestris. Ich hatte durchaus C. gronovius im Sinn, die hätte ich gerne mal gesehen. Auf den Fotos habe ich aber nur gleich lange Griffel entdeckt. Aber das wird eine eigene Anfrage.
Freundliche Grüße
Georg
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Kraichgauer
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Re: Xanthium
Also Cuscuta sind schon variabel, aber normalerweise fällt C. gronovii sofort ins Auge, weil sie wirklich groß und quietschorange ist, jedenfalls wenn gut entwickelt. Das hätte Dir auffallen müssen.
Gruß Michael
Gruß Michael
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Kraichgauer
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Re: Xanthium
Ist ja gut möglich, dass das einheitlich war, ich wollte nur sagen, dass zumindest die Möglichkeit besteht. Gruß MichaelMaltus hat geschrieben: ↑Di Aug 25, 2026 8:34 am vielen Dank für deine Erläuterungen! Das habe ich eben auch mit unbedarft gemeint: Mir ist überhaupt nicht in den Sinn gekommen, dass das vor Ort verschiedene Arten sein könnten. Für mich schien das auf einer Länge von ca. 500 Metern ein einheitlicher Bestand zu sein.