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Re: Potentilla leucopolitana (s. str.) vermutlich wiederentdeckt

Verfasst: Mo Jul 06, 2026 7:20 pm
von Kraichgauer
Beleidigende Inhalte oben durch Moderation gelöscht. Gruß Michael

Re: Potentilla leucopolitana (s. str.) vermutlich wiederentdeckt

Verfasst: Mo Jul 06, 2026 7:49 pm
von Anagallis
Ausgerechnet mir kritiklose Gefolgschaft zu unterstellen ...
das Thema ist ja wohl ausdiskutiert.

Opuntia - Genetik

Verfasst: Do Jul 09, 2026 8:54 am
von Manfrid
[Moderation: Dieser Beitrag wurde aus folgendem Thema abgetrennt: viewtopic.php?t=4455 ]
Kraichgauer hat geschrieben: Di Jul 07, 2026 9:01 pmKakteen gehören zu den Pflanzen, die derart abgeleitete und meist paraphyletische morphologische Merkmale haben (und individuell und standortsbedingt variabel wie die Hölle sind), dass es ohne Molekulargenetik überhaupt nicht geht.
Hauptsache, die molekular"genetischen" Merkmale sind nicht ebenso "abgeleitete und meist paraphyletische... und individuell und standortsbedingt variabel wie die Hölle" (siehe z. B. die hexaploiden Individuen).
Dass es sinnvoll ist, die Ergebnisse feinchemischer und mikroskopischer Untersuchungen neben Vergleichen von Blütenfarbe, Dornenform etc. mit heranzuziehen, um Beziehungen zu anderen Formen aufzuspüren (egal, ob Abstammungs- oder Konvergenzbeziehungen) - keine Frage. Aber dass dadurch irgend eine "Cactaceae Consensus Initiative" bezüglich Gattungs- und Arteinteilung (Nomenklatur) zum Consensus kommt... Sieht nicht so aus.
Die Treue zum Glauben an die "Molekulargenetik" ist umso bemerkenswerter.

Re: Opuntia - Genetik

Verfasst: Do Jul 09, 2026 10:17 am
von Anagallis
Manfrid, die Standpunkte sind doch hinreichend ausgetauscht, und man muß das nicht in jedem Thema wiederholen, in dem das Wort "Genetik" fällt. Wenn es Diskussionsbedarf gibt, kann man ein Thema unter "Fragen und Diskussionen" öffnen (wie dieses hier). Es spricht nichts dagegen, kontrovers zu diskutieren, aber dazu gehört auch insoweit etwas Rücksichtnahme, als die Diskussion in einer Bestimmungsanfrage lesbar bleiben soll.

Re: Opuntia - Genetik

Verfasst: Do Jul 09, 2026 11:54 am
von Manfrid
Anagallis hat geschrieben: Do Jul 09, 2026 10:17 am Es spricht nichts dagegen, kontrovers zu diskutieren, aber dazu gehört auch insoweit etwas Rücksichtnahme, als die Diskussion in einer Bestimmungsanfrage lesbar bleiben soll.
Gerne auch unter "Fragen und Diskussionen". Hauptsache, die Diskussion bleibt trotz Loslösung aus der Bestimmungsanfrage lesbar.
Will man Bestimmungsanfragen beantworten, ohne auf die dabei naturgemäß auftretenden Probleme einzugehen, kann man ja sicherlich besser die Eindeutigkeit suggerieren, von der man sich den Frieden erhofft. Aber schräg wird's halt trotzdem. Der Riss im System bleibt und wird nur übertüncht. Ein Pflanzenbestimmungsforum mit allenfalls abstrakten Diskussionen über seine Grundlagen verliert seinen Lebensnerv.

Re: Opuntia - Genetik

Verfasst: Do Jul 09, 2026 12:20 pm
von Anagallis
Manfrid hat geschrieben: Do Jul 09, 2026 11:54 am Will man Bestimmungsanfragen beantworten, ohne auf die dabei naturgemäß auftretenden Probleme einzugehen, kann man ja sicherlich besser die Eindeutigkeit suggerieren, von der man sich den Frieden erhofft.
Weder Michael noch Peter noch ich haben ein Interesse daran, die Komplexität des Themas zu ignorieren um einen Namen an Pflanzen zu hängen. Auf die Bestimmung- und Benennungsschwierigkeiten wurde im Opuntienthema eingegangen, und es steht dort auch keine Bestimmung. Uns Dinge vorzuwerfen, die wir - für jede nachlesbar - gar nicht getan haben, fördert auch nicht gerade die Diskussion.

Re: Potentilla leucopolitana + Opuntia - Genetik

Verfasst: Do Jul 09, 2026 12:39 pm
von Kraichgauer
Manfrid, erklär' uns doch bitte mal, was Deine grundsätzlichen Probleme mit Molekulargenetik sind. Ich verstehe Deine Angriffe schlichtweg nicht. Du zeigst aber keine Alternativen auf, außer manchmal auf das "Wissen der Altvorderen" zu verweisen - diese haben aber oft genug auf rein morphologischer Basis (oft falsche) Theorien über Verwandtschaften aufgestellt, indem sie sich auf Merkmale bezogen haben, die sich später als paraphyletisch herausgestellt haben.

Und welche Alternativen würdest Du bevorzugen?
Gruß Michael