Eragrostis-Arten bestimmen
Verfasst: Sa Aug 15, 2026 8:48 pm
Hallo,
in den Schlüsseln zu Eragrostis in der Fachliteratur muss man sich festlegen
- ob kleine Drüsen an den Blatträndern vorhanden sind oder nicht
- ob am Ansatz des obersten Blattes feine lange Härchen vorhanden sind (und noch weitere Dinge mehr).
Diese Fragen lassen sich aber meiner Meinung nach sehr oft nicht eindeutig beantworten:
a) Unter dem Bino haben bei starker Vergrößerung alle Eragrostis-Pflanzen am Blattrand kleine bis winzige Drüsen/Wülste (zumindest im proximalen Bereich des Blattes nahe der Blattscheide). Bei E. minor (die einzige Art, die leicht und eindeutig zu bestimmen ist) sind sie sehr deutlich, bei den anderen Arten weniger deutlich, aber doch vorhanden. Wo liegt denn die Grenze zwischen "ja" oder "nein"?
b) Gleiches gilt für die Härchen am Blattansatz; mal sind sie sehr deutlich (nahezu büschelig und mit bloßem Auge gut sichtbar), mal sind nur ein bis zwei extrem feine (aber ziemlich lange) Härchen vorhanden. Auch hier ist mir noch keine Pflanze untergekommen, die wirklich null Haare hatte (ebenfalls unter dem Bino betrachtet).
Folglich sind meiner Erfahrung nach die existenten Schlüssel nicht hilfreich, bzw. sie führen sehr häufig zu falschen Ergebnissen.
Gibt es hier im Forum jemanden, der viel Erfahrung mit Eragrostis gesammelt hat und der sich bei der Bestimmung der Arten sehr sicher ist? (und evtl. anhand von Detailfotos sagen kann, um welche Art es sich handelt)
Ich freue mich auf viele Antworten.
in den Schlüsseln zu Eragrostis in der Fachliteratur muss man sich festlegen
- ob kleine Drüsen an den Blatträndern vorhanden sind oder nicht
- ob am Ansatz des obersten Blattes feine lange Härchen vorhanden sind (und noch weitere Dinge mehr).
Diese Fragen lassen sich aber meiner Meinung nach sehr oft nicht eindeutig beantworten:
a) Unter dem Bino haben bei starker Vergrößerung alle Eragrostis-Pflanzen am Blattrand kleine bis winzige Drüsen/Wülste (zumindest im proximalen Bereich des Blattes nahe der Blattscheide). Bei E. minor (die einzige Art, die leicht und eindeutig zu bestimmen ist) sind sie sehr deutlich, bei den anderen Arten weniger deutlich, aber doch vorhanden. Wo liegt denn die Grenze zwischen "ja" oder "nein"?
b) Gleiches gilt für die Härchen am Blattansatz; mal sind sie sehr deutlich (nahezu büschelig und mit bloßem Auge gut sichtbar), mal sind nur ein bis zwei extrem feine (aber ziemlich lange) Härchen vorhanden. Auch hier ist mir noch keine Pflanze untergekommen, die wirklich null Haare hatte (ebenfalls unter dem Bino betrachtet).
Folglich sind meiner Erfahrung nach die existenten Schlüssel nicht hilfreich, bzw. sie führen sehr häufig zu falschen Ergebnissen.
Gibt es hier im Forum jemanden, der viel Erfahrung mit Eragrostis gesammelt hat und der sich bei der Bestimmung der Arten sehr sicher ist? (und evtl. anhand von Detailfotos sagen kann, um welche Art es sich handelt)
Ich freue mich auf viele Antworten.