Hallo,
gestern habe ich bei Wetzlar an einem Parkplatzrand wenige Oenothera Pflanzen gefunden, die mir wegen der kleinen Blüten und V-förmig spreizenden Kelchblattzipel zum Oenothera parviflora agg. gehörig erscheinen. Mit dem Rothmaler-Schlüssel komme ich zur vollständig grünen (ohne jedes rot) Oenothera issleri. Dort wird allerdings die Frucht als stark drüsig beschrieben, hier nur schwach drüsig. Stimmt es trotzdem?
Danke & Grüße
Peter
Oenothera x issleri ?
Forumsregeln
Bitte immer den Fundort (Land, Stadt, Habitat etc.) und das Funddatum angeben. TIPP: Je mehr Detailbilder ihr von einer Pflanze zeigt, also zum Beispiel Gesamtaufnahme der Pflanze, Blatt + Blüte von oben und unten, Stängel unten + oben, Früchte oder weiteres, desto größer ist der Bestimmungserfolg im Forum.
Bitte immer den Fundort (Land, Stadt, Habitat etc.) und das Funddatum angeben. TIPP: Je mehr Detailbilder ihr von einer Pflanze zeigt, also zum Beispiel Gesamtaufnahme der Pflanze, Blatt + Blüte von oben und unten, Stängel unten + oben, Früchte oder weiteres, desto größer ist der Bestimmungserfolg im Forum.
Oenothera x issleri ?
alte Botanikerweisheit: man sieht nur was man kennt
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Re: Oenothera x issleri ?
Hallo Peter,
ja, das sieht sehr nach issleri aus, jedenfalls nach den Exemplaren, die hier bei uns in der nordbadischen Rheinebene vorkommen.
Passen tun die V-förmig spreizenden Kelchzipfel (bei braunii wären sie U-förmig), die relativ kleinen Blüten und die relativ schmalen flachen Blätter.
Auf die Dichte der Drüsigkeit würde ich nicht so arg viel Wert legen.
Unten einige Vergleichsbilder.
Die Art gibt es auch mit rötlichen Blattnerven und sogar rötlicher Achse (var. silesiacoides).
Sie scheint (ähnlich wie parviflora) überall sehr zurückgegangen zu sein, aus den Jahren ab 2010 habe ich nur ganz wenige Funde.
Gruß Michael
ja, das sieht sehr nach issleri aus, jedenfalls nach den Exemplaren, die hier bei uns in der nordbadischen Rheinebene vorkommen.
Passen tun die V-förmig spreizenden Kelchzipfel (bei braunii wären sie U-förmig), die relativ kleinen Blüten und die relativ schmalen flachen Blätter.
Auf die Dichte der Drüsigkeit würde ich nicht so arg viel Wert legen.
Unten einige Vergleichsbilder.
Die Art gibt es auch mit rötlichen Blattnerven und sogar rötlicher Achse (var. silesiacoides).
Sie scheint (ähnlich wie parviflora) überall sehr zurückgegangen zu sein, aus den Jahren ab 2010 habe ich nur ganz wenige Funde.
Gruß Michael
Re: Oenothera x issleri ?
Hallo Michael,
vielen Dank!
Die wenigen Exemplare am Parkplatzrand waren die einzigen Oenothera die wir bei zwei Exkursionen im Rasterfeld 5416/442 sahen.
Grüße
Peter
vielen Dank!
Die wenigen Exemplare am Parkplatzrand waren die einzigen Oenothera die wir bei zwei Exkursionen im Rasterfeld 5416/442 sahen.
Grüße
Peter
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